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Aus der Amazon.de-Redaktion
Sie werden nicht gerade vor Begeisterung beben, wenn Faye Dunaway und Marlon Brando einander Popcorn in den Mund werfen. Dies sollte sie jedoch nicht davon abhalten, sich diesen vergnüglichen Film anzuschauen. Es ist eine romantische Komödie über den Patienten einer Nervenklinik (Johnny Depp), der von sich glaubt, Don Juan zu sein, und es mit seinem Charme sogar schafft, einige Frauen von seiner angeblichen Identität zu überzeugen. Brando spielt in dieser Geschichte seinen Psychiater, der herausfinden will, warum sein Patient in dem Glauben lebt, der große spanische Verführer zu sein. Faye Dunaway wiederum, in der Rolle von Brandos Ehefrau zu sehen, wünscht sich, ihr Gatte würde ein wenig von dem "Wahnsinn" seinen Patienten annehmen, um ihren langweiligen Ehealltag etwas aufzufrischen.
Zwischen Komödie, Melodrama und liebenswerter Fantasterei balancierend, hat der Film seinen Charme vor allem Johnny Depp zu verdanken, dessen Liebesgesülze aus dem Mund eines weniger talentierten Schauspielers peinlich geklungen hätte, sich bei ihm aber zu zarter Poesie entwickelt. Don Juan de Marco mag kein großer Film sein, er wird Sie jedoch in eine amouröse Stimmung versetzen. --Jeff Shannon
-- Dieser Text bezieht sich auf eine andere Ausgabe: DVD.
Kurzbeschreibung
"Selbstmordkandidaten sind für den Polizeipsychiater Jan Mickler nichts Ungewöhnliches. Doch etwas ist anders bei diesem jungen Mann, der damit droht von einem Hochhaus in den Tod zu stürzen. Er trägt eine Zorro-Maske, ein weites schwarzes Cape und behauptet, er sei Don Juan, der größte Liebhaber der Welt. Mickler übernimmt den Fall, obwohl er nur zehn Tage vor seiner Pensionierung steht. Er ist fasziniert von Don Juans Überzeugungskraft, seinen erotischen Erzählungen und seiner Leidenschaft für die Liebe und die Frauen. Diese letzten zehn Tage werden das Leben des Psychiaters grundlegend verändern, füllen es mit neuer Lebensfreude, mit Romantik und lassen seine Liebe zu seiner Frau wieder neu erwachen. Und irgendwann spielt es keine Rolle mehr, wer Don Juan wirklich ist..." -- Dieser Text bezieht sich auf eine vergriffene oder nicht verfügbare Ausgabe dieses Titels.
DVD & Video Report
Außergewöhnliche darstellerische Leistungen der drei Vollblutschauspieler Marlon Brando, Johnny Depp und Faye Dunaway sind das unausschlagbare Angebot dieser ansonsten eher kleinen Filmromanze, die Autor Jeremy Leven selbst inszenierte. Das großartige Spiel der Protagonisten hinterläßt einen leichten und beschwingten Gesamteindruck.© Entertainment Markt -- Dieser Text bezieht sich auf eine vergriffene oder nicht verfügbare Ausgabe dieses Titels.
VideoWoche
Ein verwirrt wirkender junger Mann will sich von einem Hochhaus stürzen. Mit einem Psycho-Trick gelingt es dem herbeigerufenen Dr. Mickler, den Selbstmordkandidaten von seinem Vorhaben abzubringen. Bei der anschließenden Behandlung in der Klinik erfährt der Arzt, daß sich der Mann für Don Juan, den größten Liebhaber der Welt hält. Zunächst ob seines Ticks belächelt, verfallen allmählich sämtliche Krankenschwestern 'Don Juans' Charme, dem sich letztlich auch Dr. Mickler nicht entziehen kann. In seinem Regie-Debüt variiert der Ex-Havard-Psychologe Jeremy Leven, der auch das Drehbuch schrieb, auf amüsante Art den klassischen Don-Juan-Mythos. Die in witzigen Dialogen zwischen Arzt und Patient erzählte Geschichte wird durch bewegte Rückblicke in Juans fiktive Jugend und Einblicke in Micklers Privatleben angereichert. Stars wie Johnny Depp, Marlon Brando und Faye Dunaway garantieren vorzügliches Schauspielerkino, das allein in Deutschland über 1,5 Mio. Besucher in die Kinos lockte. -- Dieser Text bezieht sich auf eine andere Ausgabe: DVD.
Blickpunkt: Film
Nicht viele Hollywoodlegenden haben über die Jahre so wenig von ihrer Faszination eingebüßt wie Marlon Brando. Nun ist es gelungen, die Inkarnation des method acting zu einem weiteren seiner rar gewordenen Filmauftritte zu bewegen. Selbst in dieser leichtgewichtigen Komödie verblüfft das Hollywood-Schwergewicht (in jeder Hinsicht!) seine Bewunderer mit einer beinahe hypnotischen Leinwandpräsenz. Überhaupt ist 'Don Juan DeMarco', das Regiedebüt von Autor Jeremy Leven, vor allem ein Besetzungscoup. Für die sympathisch-skurrile Modernisierung des Mythos vom größten Liebhaber aller Zeit konnten er und Produzent Francis Ford Coppola mit Johnny Depp in der Titelrolle einen jungen Wilden aus Hollywoods aktueller Starriege gewinnen, und als Frau an Brandos Seite keine Geringere als Filmdiva Faye Dunaway. Als Psychiater Dr. Mickler trifft Brando auf einen adäquat kostümierten Johnny Depp, der als legitimer Nachkomme des legendären Don Juan auf der Suche nach unerfüllten Frauen die Großstadt durchstreift. Der feurige Liebhaber, der mit knapp 20 Lebensjahren bereits 1500 Geliebte reklamiert, ist in diesem Moment wild entschlossen, sich von einer überdimensionalen Reklametafel in den Tod zu stürzen, denn unerreichbar scheint ihm seine einzige wahre Liebe. 'Don' Mickler bringt ihn von seinem Vorhaben ab und bittet ihn in seine Villa, wie Don Juan zu glauben vorzieht, bzw. in die Nervenklinik, wie Dr. Mickler den Ort an anderen Tagen nennt. Der Verdacht drängt sich rasch auf, daß sein edler Patient, der auch hier nur ungern Maske, Kostüm und Degen ablegt, in einer Traumwelt lebt, geplagt von romantischen Wahnvorstellungen, in denen sein Vater im Duell gemeuchelt wird und seine Mutter Zuflucht im Kloster sucht. Und während Dr. Mickler sich immer mehr für die Liebes- und Lebensgrundsätze seines Patienten erwärmt, und seine liebe Frau daheim mit chevaleresken Anflügen verwöhnt, stellt sich langsam heraus, daß der Möchtegern-Don-Juan wohl die Kindheit in Queens und nicht in 'Mächicko' und eine freudlose Jugend in Phoenix, Texas, und nicht als Lustsklave in einem arabischen Harem verbracht hat. Seine recht statisch, in langen, amüsanten Dialogen zwischen Depp und Brando erzählte Geschichte lockert Debütant Leven nur mit Rückblenden in Don Juans märchenhafte Jugend und Ausflügen in Micklers eheliches Idyll auf, mit Brando und Dunaway traulich grunzend auf der Couch. Das alles wäre eine zwar geistreiche, aber hemmungslos sentimentale und tempoarme Romanze geworden, gelänge es nicht Schauspielern und Drehbuch, die Geschichte immer wieder mit überraschenden, ironischen Brechungen rechtzeitig vor dem Versinken im latin lover-Kitsch zu retten. Auch wenn man Johnny Depp vor Rollenantritt noch zwei, drei Nachhilfestunden bei Antonio Banderas gewünscht hätte, so ist es nicht zuletzt seine liebenswert-exzentrische Art, die Titelrolle anzulegen, die den Film auch für ein jüngeres Publikum zum Vergnügen macht. Kein großer Film, aber großes Schauspielerkino und für hoffnungslose Romantiker in jedem Fall ein Muß. hoe. -- Dieser Text bezieht sich auf eine andere Ausgabe: DVD.
Blickpunkt: Film Kurzinfo
Als sich ein junger Mann angetan mit Cape und Gesichtsmaske in den Tod stürzen will, ordert die Polizei den Psychiater Mickler an den Ort des Geschehens. Er soll den Mann, der vorgibt, der legendäre Don Juan zu sein, von seinem Vorhaben abbringen und nimmt ihn unter seine Fittiche. In der Folge berichtet er von den tausend Frauen, die er beglückt hat.
Außergewöhnliche darstellerische Leistungen der drei Vollblutschauspieler Marlon Brando, Johnny Depp und Faye Dunaway sind das unausschlagbare Angebot dieser ansonsten eher "kleinen" Filmromanze, die der Autor Jeremy Leven selbst inszenierte. Das großartige Spiel der Protagonisten hinterläßt einen leichten und beschwingten Gesamteindruck.© Blickpunkt Film
-- Dieser Text bezieht sich auf eine vergriffene oder nicht verfügbare Ausgabe dieses Titels.
Kurzbeschreibung
Selbstmordkandidaten sind für den Polizeipsychiater Jan Mickler nichts Ungewöhnliches. Doch etwas ist anders bei diesem jungen Mann, der damit droht von einem Hochhaus in den Tod zu stürzen. Er trägt eine Zorro-Maske, ein weites schwarzes Cape und behauptet, er sei Don Juan, der größte Liebhaber der Welt. Mickler übernimmt den Fall, obwohl er nur zehn Tage vor seiner Pensionierung steht. Er ist fasziniert von Don Juans Überzeugungskraft, seinen erotischen Erzählungen und seiner Leidenschaft für die Liebe und die Frauen. Diese letzten zehn Tage werden das Leben des Psychiaters grundlegend verändern, füllen es mit neuer Lebensfreude, mit Romantik und lassen seine Liebe zu seiner Frau wieder neu erwachen. Und irgendwann spielt es keine Rolle mehr, wer Don Juan wirklich ist... -- Dieser Text bezieht sich auf eine andere Ausgabe:
DVD.
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DVD & Video Report
Kinderpsychologe Malcolm Crowe befasst sich mit dem Fall eines Schuljungen, der behauptet Tote sehen zu können. Als er ihm schließlich Glauben schenkt, macht er eine erschreckende Entdeckung. Gruseliger Überraschungserfolg für Regisseur M. Night Shyamalan und Hauptdarsteller Bruce Willis.
VideoWoche
Kinderpsychologe Malcolm Crowe befindet sich gerade selbst in einer schweren Identitätskrise (schwerer, als er denkt), als der Fall eines Schuljungen, der behauptet, Tote sehen zu können, seine ganze Aufmerksamkeit gefangen nimmt. In dem selben Maße, in dem Crow Zugang zu dem zunächst unnahbaren Patienten gewinnt, entfernt er sich von seiner eigenen Umwelt. Als er schließlich zu der Überzeugung gelangt, dass der Junge mit seinen Visionen recht hat, macht er noch eine weitere, ungleich erschreckendere Entdeckung. Wieder einmal nimmt sich Hollywood-Schwergewicht Bruce Willis eine Auszeit vom 'Stirb langsam'-Tagesgeschäft, um in einem Kunststück für den Cineastenmarkt Profil und Renommee zu pflegen. Mit dem Unterschied, dass der scheinbar 'kleine Film' in punkto Kassensturz das letzte 'Stirb langsam'-Sequel um Längen zurückließ und Oscarnominierungen im Block kassierte. Passend zur immer noch heftig rollenden Horrorwelle: Der gruseligste Film des Jahres (wenn nicht Jahrzehnts).
Blickpunkt:
Der Gespensterfilm lebt - und zwar gewaltig. Nach dem fast schon erschreckenden Erfolg von 'Blair Witch Project' zog jetzt der bedächtig-bedrohliche paranormale Thriller 'The Sixth Sense' mit dem bewährten Weltretter Bruce Willis das gruselsehnsüchtige Publikum zahlreich in seinen Bann. Dabei wirft das atmosphärisch düstere Spukdrama zunächst eine dramatisch locker gespannte Schlinge aus, die grausam langsam enger wird, um sich mit dem überraschenden und alles Vorangegangene in eine neue Perspektive setzenden Ende schlagartig zuzuziehen.
Der Prolog zeigt den erfolgreichen Kinderpsychologen Dr. Malcolm Crowe (Willis), wie er mit seiner Frau Anna (Olivia Williams) eine seiner beruflichen Auszeichnungen feiert. Der Abend endet jedoch tragisch, als einer von Crowes ehemaligen Patienten (das nicht mehr wieder zu erkennende ehemalige 'New Kids on the Block'-Bandmitglied Donnie Wahlberg) in ihr Haus einbricht und auf ihn schießt. Ein Jahr später arbeitet Crowe an dem Fall des verhaltensgestörten Jungen Cole (Haley Joel Osment), der sich, von der Scheidung seiner Eltern traumatisiert, abkapselt. Nur schrittweise entwickelt sich zwischen den beiden ein Vertrauensverhältnis, und Cole offenbart, daß er ständig die Geister von Toten um sich hat, womit sich seine Verstörtheit und die Mißhandlungen erklären, die ihm von rabiaten Gespenstern zugefügt werden. Währenddessen droht Crowes Ehe zu zerbrechen, da er sich aus Schuldgefühlen seinem amoklaufenden Patienten gegenüber so obsessiv mit Cole befaßt, daß Anne sich beiseite gestoßen fühlt. Crowe befürchtet, daß sie mit ihrem jungen Angestellten eine Affäre haben könnte, doch die finale Auflösung stellt alle möglichen Vermutungen in den Schatten.
Getragen wird das durchdachte Depri-Kammerspiel von Regisseur und Drehbuchautor M. Night Shyamalan ('Wide Awake') vom elfjährigen Osment, der vor fünf Jahren Forrest Gump Jr. mimte. Er fasziniert mit einer nuancierten Darstellung, die das Gefühlsspektrum von katatonischer Angst hin zu laut kreischenden Wutausbrüchen abdeckt. Willis, der bereits in 'Color of Night' einen Psychologen spielte, gibt sich verhalten und versteht es, seine Figur mit tiefer und überzeugender Traurigkeit zu versehen. Toni Collette als hilflose Mutter des Jungen bleibt ebenfalls mit einem starken Auftritt in Erinnerung. Der Reiz einiger unheilvoller Omen, die von Türknaufen zu spiralenförmigen Treppenaufgängen reichen, wird teilweise erst im Rückblick in seiner vollen Tragweite offenbar. Kameramann Tak Fujimoto ('Das Schweigen der Lämmer') verleiht dem cineastischen Psychopharmakon darüberhinaus den passenden, oft subtil realitätsfremd wirkenden Look. Die große deutsche Fangemeinde von Willis wird bei diesem ungewöhnlichen Anti-'Armageddon' den Atem anhalten. ara.
Blickpunkt
Kinderpsychologe Dr. Malcolm Crowe kümmert sich um den schwer verhaltensgestörten Jungen Cole, dessen in Scheidung lebende Mutter nicht mehr alleine mit ihm zurecht kommt. So sehr, daß sich seine Frau Anna von ihm vernachlässigt fühlt. Nachdem der Junge endlich Vertrauen zu Malcolm gefaßt hat, erzählt er ihm, was ihn peinigt: Geister von Toten, die ihn auch körperlich malträtieren. In Spannung und beklemmender Atmosphäre ausgezeichneter, subtil und immer wieder überraschend erzählter Gespenster-Thriller mit Bruce Willis, der in USA bei einem Einspiel von knapp 270 Mio. Dollar zu den erfolgreichsten Filmen des Jahres zählt. Die Kamera von Tak Fujimoto trägt in Perspektive und Bildkomposition viel zur gespenstischen Atmosphäre bei. Top sind auch die Darstellerleistungen von Willis über Toni Collette bis zum Kinderstar Haley Joel Osment.
Kurzbeschreibung
Der 8-jährige Cole Sear trägt ein düsteres Geheimnis mit sich herum: Er sieht tote Menschen. Zu jeder Tageszeit, an jedem Ort wird er von Wesen aus dem Jenseits aufgesucht. Verstorbene, die den Jungen mit ihren vergangenen Leben, Schicksale, die sie nicht ruhen lassen, quälen. Cole ist zu verängstigt, um irgend jemandem von den furchterregenden Begegnungen zu erzählen. Bis er Vertrauen zu dem Kinderpsychologen Dr. Molcolm Crowe faßt. Crowe versucht den übernatürlichen Fähigkeiten seines kleinen Patienten auf den Grund zu gehen. Schritt für Schritt nähert er sich der Realität hinter den gespenstischen Visionen - und muß feststellen, das die Wirklichkeit schockierender ist, als es ein Alptraum je sein kann...
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The
Sixth Sense (Single Version)
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Aus der Amazon.de-Redaktion
Russ Duritz (Bruce Willis) ist ein äußerst zynischer, 40-jähriger Imageberater in Los Angeles, der seinen widerlichen Kunden falsche Fassaden verpasst. Er ist sich nicht der Tatsache bewusst, dass er selbst eine kleine Überholung dringend nötig hätte und führt sich im Büro (zum Leidwesen seiner sarkastischen Assistentin, vorzüglich gespielt von Lily Tomlin) wie der reinste Tyrann auf. Auch die einfühlsame Zufallsbegegnung (Emily Mortimer), die an das Gute unter seiner harten Schale glaubt, lässt er emotional nicht an sich heran.
Keine Sekunde zu früh taucht dann urplötzlich ein pummeliger Junge (Spencer Breslin) in Russ' Leben auf, der sich als Rusty Duritz zu erkennen gibt -- das heißt, Russ' achtjähriges Ich, das durch irgendeinen Zauber im Leben des erwachsenen Russ auftaucht, um es ordentlich zurechtzurücken. In dieser Abwandlung der Weihnachtsgeschichte von
Charles Dickens wird Russ von Rusty auf eine Reise durch seine Vergangenheit entführt und erfährt dabei, wie er zum lieblosen, zynischen Loser geworden ist. Das zu erklären bedarf ein wenig einfacher Hausmannspsychologie, aber ansonsten ist The Kid ein reizendes, einnehmendes Märchen, das zu verstehen gibt, dass wir wohl alle von einer Beratung durch unser jüngeres Ich ein wenig profitieren würden.
The Kid, von Audrey Wells (die dem Film Lügen haben lange Beine einen ähnlichen Reiz verlieh) mit bewundernswerter Zurückhaltung geschrieben und gedreht unter der Regie von Jon Turteltaub (Cool Runnings), zwingt dem Zuschauer seine übernatürlichen Elemente nicht auf und versucht auch gar nicht, Rustys Existenz zu erklären. Es ist einfach nur ein modernes Märchen für unsere modernen Zeiten und erinnert uns daran, dass wir die gute Seite unseres Wesens annehmen sollten. Diese Botschaft zusammen mit einer leichten Mischung aus Humor und Rührseligkeit macht The Kid zu einem unerwarteten Vergnügen. --Jeff Shannon
Video Jakob Kurzinhalt
Russ Duritz ist ein knallharter Imageberater und glaubt, mit seinem Leben zufrieden zu sein. Dann taucht kurz vor seinem 40.Geburtstag dieser kleine, pummelige Rusty auf. Nichts Ungewöhnliches, bis auf ein entscheidendes Detail: Rusty ist niemand anderes als Russ selbst im Alter von acht Jahren. Der Kleine hält sein späteres Ich für den totalen Verlierer: 40, unverheiratet, kein Pilot und nicht mal einen Hund! Und auch Russ ist alles andere als begeistert von dem dicken tollpatschigen Kind, das Erinnerungen weckt, die er lieber vergessen wollte...
DVD & Video Report
Russ, ein Image-Berater, wird inmitten seiner organisierten Welt mit Rusty, einem 8-jährigen, pummeligen Kind konfrontiert. Er hasst sein junges Alter Ego und Rusty hat auch nicht viel für den Workaholic übrig ... Bruce Willis ist hier in einer Selbstfindungs-Story zu sehen, die zum Nachdenken und zum Lachen anregt.
VideoWoche
Zeit ist Geld - zumindest für den 39-jährigen Imageberater Russ, der immer einen Tipp zur Problembewältigung parat hat - aber nur gegen Bezahlung! Doch eines Tages gerät seine heile Workaholic-Welt gewaltig aus den Fugen: Er steht sich nämlich plötzlich selbst gegenüber - als achtjähriges, pummeliges Kind namens Rusty, das er hasst. Und Rusty für seinen Teil hält sein altes Alter Ego für den absoluten Loser. Allmählich merkt Russ, dass dieser damit gar nicht so unrecht hat. Doch er kann sich nur ändern, wenn er die Vergangenheit korrigiert... Nach 'The Sixth Sense' steht Bruce Willis erneut einem mysteriösen Knaben gegenüber, dem er helfen muss. Diesmal handelt es sich jedoch nicht um einen Psycho-Thriller. Denn wenn Blockbuster-Spezialist Jon Turteltaub ('Während du schliefst') seine etwas sentimentale Selbstfindungs-Story in Szene setzt, dann will er zum Nachdenken anregen, aber auch komödiantisch unterhalten. Letzteres gelingt indes zu selten, was jedoch nicht an der formidablen Leistung von Willis liegt.
Blickpunkt: Film
Das letzte mal, als Bruce Willis nonchalant zur Seite trat und sich von einem Kind die Schau stehlen ließ, hieß das Ergebnis 'The Sixth Sense'. In 'The Kid' steht er nun erneut einem geheimnisvollen Knirps gegenüber, dem er bei der Lösung eines drängenden Problems Hilfe leisten muss. Damit enden auch schon die Parallelen mit M. Night Shyamalans Schreckensklassiker, wenn man von der abermaligen Bedeutungsschwere der Farbe Rot absieht: Von 'Instinkt'-Regisseur Jon Turteltaub inszeniert, handelt es sich bei dieser zuckersüßen Komödie eher um eine Variante von Frank Capras 'Ist das Leben nicht wunderschön?', in der ein gestresster Workaholic - buchstäblich - sein inneres Kind entdecken muss.[BR]Wer hätte geahnt, dass 'Armageddon'-Star Willis solch einen wunderbaren James Stewart abgeben würde? Die Figur des erfolgsverwöhnten Imageberaters Russ Duritz, der selbst die eigene Identität längst für eine effiziente, sarkastische Fassade aufgegeben hat, ist ihm auf den Leib geschrieben. All seine Qualitäten kann Hollywoods wandelberster Superstar in der Rolle ausspielen: Wunderbar und scheinbar mühelos balanciert er mit standesgemäßem Smirk und großer Kontrolle auf dem Grat zwischen unausstehlichem Ekel und innerlich verletztem großen Kind. [BR]Sein sorgfältig funktional eingerichtetes Leben gerät kurz vor seinem 40. Geburtstag aus den Fugen, als ein knallrotes einmotoriges Flugzeug über seinen Kopf hinwegfegt und er fortan immer wieder mit einem kleinen pummeligen Jungen konfrontiert wird, der wie von Zauberhand in seiner Designer-Wohnung auftaucht. Erstaunt muss der Pragmatiker feststellen, dass der Bub ebenfalls Russ ist - 32 Jahre früher. Beide sind wenig voneinander angetan: Der 40-jährige Russ hält den Kleinen für einen fetten Versager, der Achtjährige sieht in seinem erwachsenen Ich einen Verlierer, weil er weder Familie noch Hund noch ein eigenes Flugzeug besitzt. In den charmantesten Momenten des hemmungslos manipulativen Feel-Good-Films raufen sich dei beiden Rustys zusammen, um schließlich gemeinsam in die Vergangenheit zu reisen und einen entscheidenden Moment in Russ' Leben zu ändern und beide zu glücklicheren Menschen zu machen.[BR]Mit breiten Pinselstrichen trägt der solide Mainstream-Spezialist Jon Turteltaub (größter Erfolg: 'Während Du schliefst') den Zuckerguss auf seinen mit Sentimentalitäten gespickten Blick auf die ramponierte Seele Amerikas auf, als wolle er 'American Beauty' nachträglich sämtliche Zähne ziehen und dessen bittere Wahrheiten mit naiver Liebe-das-simple-Leben-Botschaft übertünchen. 'Es ist nicht Deine Schuld' ruft er seinem Familienpublikum auf denkbar aufdringliche Weise zu und liegt damit voll im Trend der von Hollywood neu entdeckten Familienwerte (siehe 'Frequency', 'Der Patriot' und dem kommenden 'Family Man). Turteltaubs Sendungsbewusstsein und unbedingter Wille zur Heilung aller Wehwehchen des modernen Menschen, die schon 'Phenomenon' und 'Instinkt' nicht die besten Dienste erwiesen, sind problematisch. Was nämlich immer wieder eine kompetent realisierte Komödie mit Herz am rechten Fleck und guten Schauspielerleistungen (neben Willis überzeugen Lily Tomlin als hartgesottene Sekretärin und Jean Smart als patente Nachrichtensprecherin) zu werden verspricht, ächzt zunehmend unter der altbackenen und realitätsfremden Message, die Turteltaub und Autorin Audrey Wells ihrem kleinen Film aufbürden. Willis-Fans werden ihren Spaß haben, wenn ihr Star sich mit seinem naseweisen Kinder-Ich (putzige Entdeckung: Spencer Breslin) pfiffige Schlagabtausche leistet, aber gerade deshalb hätten Darsteller und Publikum einen unwiderstehlicheren Film verdient gehabt. ts.
Blickpunkt: Film Kurzinfo
Kurz vor seinem 40. Geburtstag hat der Imageberater Russell beruflich alles erreicht und hat dafür in Kauf genommen, ein kalter, unsympathischer Typ zu werden. Sein bisheriges Leben wird auf den Kopf gestellt, als aus heiterem Himmel ein dickes Kind auftaucht, das sich als achtjährige Ausgabe von Spencer entpuppt. Und dieser Junge nimmt Russell auf eine Reise, die beider Leben verändert. In Jon Turteltaubs ebenso sendungsbewusster wie sentimentaler Familienkomödie brilliert Bruce Willis als Yuppie auf der Suche nach der verlorenen Kindheit. Aber nicht einmal der entspannt-überzeugende Superstar kann in dem Fantasymärchen verhindern, dass die Regie bei der Vermittlung der Botschaft von der Wichtigkeit der inneren Werte arg dick aufträgt.
Kurzbeschreibung
Russ Duritz ist ein knallharter Imageberater und glaubt, mit seinem Leben zufrieden zu sein. Dann taucht kurz vor seinem 40.Geburtstag dieser kleine, pummelige Rusty auf. Nichts Ungewöhnliches, bis auf ein entscheidendes Detail: Rusty ist niemand anderes als Russ selbst im Alter von acht Jahren. Der Kleine hält sein späteres Ich für den totalen Verlierer: 40, unverheiratet, kein Pilot und nicht mal einen Hund! Und auch Russ ist alles andere als begeistert von dem dicken tollpatschigen Kind, das Erinnerungen weckt, die er lieber vergessen wollte... -- Dieser Text bezieht sich auf eine vergriffene oder nicht verfügbare Ausgabe dieses Titels.
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Aus der Amazon.de-Redaktion
Nach ihrem an den Kinokassen katastrophal gefloppten Debüt-Thriller Bound haben die Wachowski-Brüder Andy und Larry mit ihrem zweiten Film Matrix einen der ungewöhnlichsten, wegweisendsten, aber auch erfolgreichsten SciFi-Filme der 90er Jahre erschaffen.
Angesiedelt in einer nicht allzu fernen Zukunft in einer gesichtslosen Großstadt, lernen wir einen jungen Mann namens Neo (Keanu Reeves) kennen. Am Tag Programmierer einer Software-Firma, verwandelt es sich des Nachts in einen Computer-Hacker, der stets alleine an seinem Monitor sitzt und auf ein Zeichen wartet, ein Signal, wie immer dieses auch aussehen und von wem auch immer es kommen mag. Er weiß nur, es wird kommen. Eines Nachts tritt schließlich die mysteriöse Trinity (Carrie-Anne Moss) in sein Leben und stellt ihm jenen Mann vor, auf den er, ohne es zu wissen, gewartet hat: Morpheus (Laurence Fishburne). Als eine Art Messias der Computerwelt konfrontiert Morpheus Neo mit der Wirklichkeit jener Welt, in der er lebt: Neo lebte bislang nur in einer Schein-Realität. Neo wird in ein Abenteuer verstrickt, das ihn ebenso erschreckt wie fasziniert. Die Welt, in der er bislang lebte, ist eine Realität, in der das Böse regiert und in der er, Neo, der Auserwählte ist, der dem Bösen den Kampf ansagen soll. Es liegt nun an Morpheus und seinen Leuten, Neo auf den alles entscheidenden Kampf vorzubereiten.
Mit irren, technisch innovativen Spezialeffekten und einem provokativen Drehbuch in der Tradition des Cyberpunks ist Matrix mehr als nur ein normaler Actionfilm. Es ist ein Ausflug in futuristische Welten und Traumlandschaften, der sowohl Fans des Action-, des SciFi- und des Kung Fu-Film zufriedenstellt und nebenher mit seinem intelligenten Drehbuch auch noch zum Mitdenken anregt.
Obwohl der Film von Keanu Reeves und Laurence Fishburne angetrieben wird, bleibt vor allem Carrie-Anne Moss im Gedächtnis, denn die Mixtur aus untadeligem Verhalten und Verletzlichkeit mit der sie Trinity spielt, verleiht ihrer Figur eine derart ungeheure Stärke, dass andere Heldinnen im Vergleich zu ihr scheu und zurückhaltend wirken. Und wenn wir einen Preis für den heimtückischsten Film-Bösewicht des Jahres 1999 vergeben müssten, ginge dieser an Hugo Weaving in der Rolle des psychotischen, aber geradlinig auftretenden, schneidigen Agenten Smith.
Inzwischen haben die Wachowski-Brüder verlauten lassen, daß Matrix nur das erste Kapitel einer Reihe von Folgefilmen sein soll. --Jeremy Storey
Amazon.de DVD-Bewertung
Die DVD-Fassung führt exzellent vor, wie eine hervorragende DVD auszusehen hat. Bild- und Tonqualität (deutsche und englische Version in Dolby Digital 5.1) sind überragend: geniale Surround-Effekte! Auch die Menüs sind wundervoll animiert. So z.B. das "Follow the White Rabbit"-Zeichen, das per Tastendruck mitten aus dem Film heraus in ein sehr aufschlussreiches Making Of führt. Die Macher haben sich wahrlich nicht lumpen lassen und gleich noch ein weiteres Making Of auf die DVD gepackt sowie Textinfos zu Cast und Crew. Wer zudem noch über ein DVD-CD-ROM-Laufwerk verfügt, kann noch weitere Zusatzfunktionen nutzen: den Internetlink, Zugang zum Chatroom und ein interaktives Matrix-Spiel. So wird das gemacht! --Jeremy Storey
Video Jakob Kurzinhalt
Der Hacker Neo wird übers Internet von einer geheinmisvollen Untergrund-Organisation kontaktiert. Der Kopf der Gruppe - der gesuchte Terrorist Morpheus - weiht ihn in ein entsetzliches Geheimnis ein: Die Realität, wie wir sie erleben, ist nur eine Scheinwelt. In Wahrheit werden die Menschen längst von einer unheimlichen virtuellen Macht beherrscht - der
DVD & Video Report
Computer-Experte Neo steht vor der Aufgabe, die Menschen aus der von Maschinenwesen beherrschten, falschen Wirklichkeit - der 'Matrix' - zu befreien. Visuell berauschendes Sci-Fi-Abenteuer, in dem die Wachowski-Brüder Unterhaltung und Anspruch in Einklang bringen und ein faszinierend-düsteres Weltbild präsentieren.
VideoWoche
Bei einem seiner Routine-Streifzüge durch das Cyberspace lernt der Computer-Experte Neo den geheimnisvollen Morpheus kennen. Der erzählt ihm, daß eigentlich Machinenwesen die Realität beherrschen - und daß die Menschen in Wahrheit nichts anderes als Energielieferanten in der von diesen Machthabern geschaffenen Welt seien. Zudem wäre er, Neo, auserwählt, die Menschheit aus dieser falschen Wirklichkeit, der 'Matrix', zu befreien. All diese Behauptungen kann Morpheus eindrucksvoll beweisen - und so stellt sich Neo der titanischen Aufgabe... Mit ihrem zweiten Spielfilm beweisen die Wachowski-Brüder ('Bound - Gefesselt'), daß Unterhaltung und Anspruch durchaus miteinander harmonieren können. Ihr thematisch aufregendes Science-Fiction-Abenteuer ist ein cooles Funspektakel, hinter dessen poppigen Bildern von noch nie gesehener Imaginationskraft sich eine faszinierend-düstere Weltsicht á la George Orwell verbirgt. Dem visuellen Rausch - hervorgerufen durch Kung-Fu-Akrobatik und sensationelle Special Effects - entsprechen auf schauspielerischer Ebene charismatische Darbietungen von Keanu Reeves und Laurence Fishburne. REASON: review already exists
Blickpunkt: Film
Was 'Mortal Kombat' vor vier Jahren für das Subgenre der Videospieladaption darstellte, ist nun 'Matrix' für den futuristischen Computerthriller: der erste durchschlagende Erfolg für das jeweilige Genre. Sensationelle 37 Mio. Dollar betrugen die Fünf-Tage-Einnahmen für den visuell sensationell realisierten Science-fiction-Knaller der Wachowski-Brüder, die mit dem Neonoir-Krimi 'Bound' ein fesselndes Debüt ablieferten. Furiose Kungfu-Fighting-Sequenzen, die mit Hilfe innovativer Spezialeffekte in bislang unbegangenes Actionterritorium vordringen, lassen Hauptdarsteller Keanu Reeves im apokalyptischen Endzeitkampf zwischen Mensch und Maschine im besten muskelgestählten Kickass-Macho-Licht dastehen. Bei Warner kommt ebenfalls Freude auf, da nach 'Reine Nervensache' bereits der zweite Überflieger in diesem Jahr vermeldet werden kann. [BR][BR]Computertechnik und Comicmentalität sind der Treibstoff für das fantasievolle Drehbuch der Wachowskis. Für ihre deprimierende Orwell-Zukunftsvision lassen sie sich gerne wie von einem mit Hilfe einer Suchmaschine scheinbar chaotisch zusammengesuchten Referenzenpool beieinflussen. Ihre Zitate beziehen sie aus so diversen Quellen wie der Bibel, östlichen Glaubensphilosophien, Lewis Carrolls 'Alice im Wunderland', Geschichten renommierter Sci-fi-Autoren wie Philip K. Dick, Stanislaw Lem und H.P. Lovecraft - selbst Jules Vernes '20000 Meilen unter dem Meer' wird verarbeitet. Die filmischen Inspirationen reichen von 'Invasion der Körperfresser', '2001', 'Terminator', 'Alien', 'Total Recall', 'Star Trek', bis hin neuerer Genreware wie 'Strange Days', 'Virtuality' und vor allem 'Dark City' - um damit nur einige zu nennen. [BR]Eröffnet wird das Action-Schnellfeuergefecht mit einer atemberaubenden Kampfsequenz, in der die androgyn-schöne Rebellin Trinity (Carrie-Anne Moss im erotischen Lackleder-Look könnte glatt als Reeves' weiblicher Zwilling durchgehen) nur knapp roboterhaften 'Men In Black' entkommen kann. Sie gehört einer Untergrundgruppe unter der Leitung des 'gefährlichsten Mannes der Welt' Morpheus (Laurence Fishburne) an, die für das Überleben der Menschheit kämpft. Ihre Opponenten sind intelligente Maschinen, die Menschen in riesigen Zuchtanlagen wie Tiere halten, um ihre Energie zu 'ernten'. Ihren Opfern ist dies jedoch nicht bewußt, da ihnen eine computergenerierte Illusion ihrer Realität vorgegaukelt wird. Diese artifizielle Matrix kann nur von einem prophetisch angekündigten Auserwählten zerstört werden. Bei dieser Messiasfigur handelt es sich um den nichtsahnenden Computerhacker Neo, der sich seiner Gabe erst sicher werden muß. [BR]Die Protagonisten trainierten sechs Monate mit dem Hongkong-Stuntspezialisten Yuen Wu Ping, eine harte Schule, die sich ausgezahlt hat. Mit Drahtseiltechnik wurden physikalische Gesetze außer Kraft setzende Bewegungsabläufe kreiert, die in 'bullet-time' (mit Hilfe von Computertechnik wird das Äquivalent von bis zu 12.000 Aufnahmen pro Sekunde erzeugt) von Kamera-As Bill Pope fotografiert wurden. Das Ergebnis kann mit der Action japanischer Anime verglichen werden, in die sich wahrhafte Munitionsmahlströme im Stile eines John Woo ergießen. Der zuletzt glücklose Keanu Reeves überzeugt mit einer konzentrierten Schauspielleistung, in die er Elemente seiner Darstellungen in 'Speed', 'Vernetzt - Johnny Mnemonic' und 'Little Buddha' einfließen lassen kann. Produzent Joel Silver jedenfalls wußte, was er meinte, als er während der Showest erklärte, daß er sich sicher wäre, den Superhit des Jahres hergestellt zu haben, wenn 1999 nicht auch das Jahr von 'Star Wars - Episode 1' wäre. Dem ist nichts hinzuzufügen. ara.
Blickpunkt: Film Kurzinfo
Der Computerhacker Neo wird von der Rebellin Trinity in die Untergrundgruppe von Morpheus geschleust, die um das Überleben einer von Maschinen versklavten Menschheit kämpft. Weil den Menschen eine computergenerierte Illusion ihrer Realität vorgespiegelt wird, wehren sie sich nicht. Diese artifizielle Matrix kann nur von einem Auserwählten zerstört werden, den Morpheus in Neo gefunden zu haben glaubt. Sensationeller Futur-Actioner von den Brüdern Wachowski, der nicht nur mit furiosen Actionszenen und unglaublichen Spezialeffekten aufwarten, sondern auch mit einer ziemlich cleveren comicartigen Geschichte voller Überraschungen. In diesem perfekt gestylten Filmalptraum, der sich schräg durch die Film- und Popgeschichte zitiert, gibt Keanu Reeves die ideale Hauptfigur ab.
Kurzbeschreibung
Der Hacker Neo wird übers Internet von einer geheinmisvollen Untergrund-Organisation kontaktiert. Der Kopf der Gruppe - der gesuchte Terrorist Morpheus - weiht ihn in ein entsetzliches Geheimnis ein: Die Realität, wie wir sie erleben, ist nur eine Scheinwelt. In Wahrheit werden die Menschen längst von einer unheimlichen virtuellen Macht beherrscht - der "Matrix", deren Agenten Neo bereits im Visier haben...
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Phil Connors (Bill Murray) ist ein richtig unsympathischer Mensch. Als populärer Wettermann eines TV-Senders ist er zwar im ganzen Land beliebt, wer Connors aber hinter der Kamera kennen lernt, trifft einen sich selbst überschätzenden Egomanen. Eines Tages verschlägt es ihn für eine Reportage in ein kleines Provinznest, um dort über den Murmeltiertag zu berichten. Da geschieht gar Wundersames. Phil übernachtet in dem Nest, der Wecker klingelt -- und der gestrige Tag beginnt von vorne. Phil befindet sich fortan in einer nicht zu erklärenden Zeitschleife, in der der Murmeltiertag immer und immer und immer wieder von vorne beginnt. Findet er dies zu Beginn noch lustig, weil er jeden Schabernack treiben kann, ohne dafür bestraft zu werden, verfällt er bald in Depressionen. Doch selbst eine Reihe von Selbstmorden bleiben ohne Wirkung. Phil bringt sich um -- und der Tag beginnt für ihn von vorne. Eines Tages merkt er, dass seine Kollegin Rita Hanson (Andie MacDowell) der Schlüssel für sein Schicksal zu sein scheint. Er hat sich in sie verliebt. Wenn sie sich nun auch in ihn verliebt, hätte er vielleicht eine Chance, dass das Leben weiter geht. Doch leider kennt Rita den echten Phil. Wie also kann er sie von seiner Liebe überzeugen? Indem er ein besserer Mensch wird? Dafür hat er genau einen Tag Zeit. Doch davon hat er ja genug.
Und täglich grüßt das Murmeltier ist eine witzige Komödie, die ganz und gar von ihrem Hauptdarsteller Bill Murray getragen wird. Sein Spielzauber, sein Humor, seine Präsenz täuschen darüber hinweg, dass der Film inszenatorisch eine ganze Reihe von Schwächen aufweist. So gerät die Dramaturgie zur Mitte des Filmes vollkommen aus dem Tritt, so dass der Film überhaupt nicht mehr weiß, was für eine Art von Komödie er sein möchte: eine romantische, fantastische, zynische? Sie ist alles, aber nichts davon richtig. Ohne Murray hätte dies den Film gekillt, Murray aber durchschifft die inszenatorischen Schwächen mit unglaublicher Souveränität und lenkt den Blick ganz auf seine Person.
PS: Zeitgleich mit Und täglich grüßt das Murmeltier inszenierte der Regisseur Jack Shoulder für das amerikanische Pay-TV den Thriller 12:01, der eine ganz ähnliche Geschichte erzählt, die Spielzeit jedoch auf wenige Tage, die der Protagonist immer und immer wieder erlebt, beschränkt, weshalb diesem Film unterwegs nicht die Luft ausgeht. --Christian Lukas
-- Dieser Text bezieht sich auf eine vergriffene oder nicht verfügbare Ausgabe dieses Titels.
Video Jakob Kurzinhalt
TV-Wetterfrosch Phil, der Berufszyniker, haßt diesen Tag. Jahr für Jahr muß er hinaus in die tiefste Provinz, ins unaussprechliche Punxsutawney reisen. Um dann von Murmeltieren als den ersten Frühlingsboten am
DVD & Video Report
Fernseh-Wetterfrosch Phil ist ein Ekel. Als er für Dreharbeiten beim "Murmeltier-Festival" in Punxsatawney weilt, spielt ihm das Schicksal einen Streich: Ab sofort ist er verdammt, den "Groundhog Day" jeden Tag auf's neue zu erleben - mit den gleichen Songs im Radio, denselben Leuten auf der Straße und der üblichen Ohrfeige der Kollegin, die seinen trickreichen Avancen auch am hundertsten Tag noch widersteht. Unter ihrer Leitung wird Phil schließlich doch noch zum besseren Menschen und darf die Zeitschleife verlassen.
VideoWoche
Fernseh-Wetterfrosch Phil ist ein Ekel. Als er zu Dreharbeiten beim 'Murmeltier-Festival' in Hinterwald weilt, spielt ihm das Schicksal einen bösen Streich: Ab sofort ist er verdammt, den 'Groundhog Day' jeden Tag auf's neue zu erleben - mit den gleichen Songs im Radio, denselben Leuten auf der Straße und der üblichen Ohrfeige der Kollegin, die seinen trickreichen Avancen auch am hundertsten Tag noch widersteht. Unter ihrer Leitung wird Phil schließlich doch noch zum besseren Menschen und darf die Zeitschleife verlassen. Harold Ramis, Regie-Zögling von Goldhändchen Ivan Reitman ('Kindergarten Cop') und erprobter Leinwandkomödiant ('Ghostbusters'), hat den Lakoniker Bill Murray von Reitman 'geerbt' und erzielte mit dieser ebenso schwarzen wie charmanten Komödie einen sensationellen Publikumserfolg. Allein in Deutschland sahen weit über 2 Millionen Menschen, wie Murray die schöne Andie MacDowell aus 'Green Card' doch noch rumkriegt und am Ende sogar die 'fette Ratte' schätzen lernt. Ein todsicherer Verleiherfolg. REASON: review already exists
Blickpunkt: Film Kurzinfo
Zum vierten Mal in Folge muß Wetterfrosch Phil an den Groundhog-Day-Feierlichkeiten in Punxsatawney mitwirken. Doch diesmal wird der selbstverliebte Zyniker in einer Zeitspalte festgehalten: Immer wieder muß er den selben Tag erleben. Dabei beginnt sich Phils Leben von grundauf zu verändern. Bill Murray bleibt seinem Image treu und liefert eine Galavorstellung in dieser hintergründigen Schmunzelkomödie, die ihm von seinem alten "Ghostbusters"-Kumpel Harold Ramis auf den Leib geschreiben wurde. Der romantische Aspekt der Story, sowie einige anarchistische Sketchsequenzen sichern den Hitcharakter der Komödie.
Kurzbeschreibung
TV-Wetterfrosch Phil, der Berufszyniker, haßt diesen Tag. Jahr für Jahr muß er hinaus in die tiefste Provinz, ins unaussprechliche Punxsutawney reisen. Um dann von Murmeltieren als den ersten Frühlingsboten am "Groundhog Day" zu berichten. Schauderhaft! Nicht einmal die aparte Produzentin Rita kann Phil aufmuntern. Doch dieses Jahr ist alles anders. Der "Groundhog Day" wird so oft wiederholt, bis Griesgram Phil ein für allemal geläutert wird...
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Es wird Sie immer wieder überraschen, dass Sie, wenn Sie sich diesen Film erneut anschauen, feststellen werden, was für eine subtile und düstere Ausführung James Stewart seiner Rolle als Alkoholiker gibt, der behauptet, sich in Gesellschaft eines riesigen, unsichtbaren Kaninchens zu befinden. Als Elwood P. Dowd sendet der Schauspieler gerade noch wahrnehmbare Signale von Verfall und Alkohol aus, fängt auf der anderen Seite aber auch Dowds romantische Ader und seine Würde mit großartiger Leichtigkeit ein. Der Film, der auf einem erfolgreichen Theaterstück basiert und unter der Regie von Henry Koster gedreht wurde, ist zeitweilig schrecklich lustig, besonders dann, wenn Elwood entscheidet, dass es nur höflich sei, Harvey total fremden Leuten vorzustellen. Die Nebendarsteller könnten ebenfalls nicht besser sein. --Tom Keogh -- Dieser Text bezieht sich auf eine vergriffene oder nicht verfügbare Ausgabe dieses Titels.
Video Jakob Kurzinhalt
"Nur allzugerne geht der ebenso skurrile, wie liebenswerte Elwood P. Dowd "einen lüpfen" - am liebsten in der Gesellschaft seines Freundes Harvey. Doch bei Harvey handelt es sich um einen "unsichtbaren", zwei Meter großen Hasen. Deshalb glauben Elwoods Angehörige, das schrullige Familienmitglied sei doch wohl besser in einer Anstalt aufgehoben. Doch damit fangen die turbulenten Verwicklungen erst richtig an..."
DVD & Video Report
James Stewart als schrulliger Junggeselle Elwood P. Dowd, bei dessen bestem Freund es sich um den riesigen Hasen Harvey handelt - den außer Dowd niemand sehen kann. Auch in einer Anstalt kann er nicht kuriert werden, sondern sogar noch andere von der Existenz Harveys überzeugen. Verfilmung eines erfolgreichen Broadway-Stückes, in der Stewart eine eindrucksvolle Vorstellung bietet. -- Dieser Text bezieht sich auf eine vergriffene oder nicht verfügbare Ausgabe dieses Titels.
Kurzbeschreibung
Nur allzugerne geht der ebenso skurrile, wie liebenswerte Elwood P. Dowd "einen lüpfen" - am liebsten in der Gesellschaft seines Freundes Harvey. Doch bei Harvey handelt es sich um einen "unsichtbaren", zwei Meter großen Hasen. Deshalb glauben Elwoods Angehörige, das schrullige Familienmitglied sei doch wohl besser in einer Anstalt aufgehoben. Doch damit fangen die turbulenten Verwicklungen erst richtig an...
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Kurzbeschreibung
"Von der Gleichgültigkeit seiner Ärzte entsetzt, beschließt Hunter "Patch" Adams selbst die Medizinerlaufbahn einzuschlagen und beginnt ein Studium an der Hochschule von Virginia. Dort eckt er nicht nur wegen seiner bunten Hawaii-Hemden, sondern auch mit seinen seltsamen Ansichten und unkonventionellen Heilmethoden an. Denn für Patch Adams steht der Mensch im Mittelpunkt. Und so bringt er krebskranke Kinder mit roter Clownsnase zum Lachen und schafft es auf seine ganz besondere Art, selbst totgeweihten Patienten neuen Lebensmut einzuhauchen. Während er so einerseits das Herz der schönen Studentin Carin gewinnt, treibt er andererseits die bornierte Hochschul-Verwaltung an den Rand des Wahnsinns. Als Patch dann auch noch heimlich sein eigenes Krankenhaus gründen möchte, schießt er eindeutig über das Ziel hinaus. Zur Strafe soll er vom Studium ausgeschlossen werden..."
DVD & Video Report
Patch Adams beschließt, trotz fortgeschrittenen Alters, selbst Medizin zu studieren. Als er wegen 'exzessiven Frohsinns' von der Uni ausgeschlossen werden soll, gerät das Weltbild des Doktors ins Wanken... Heikle Themen wie Krankheit, Medizin und Ärzteschaft werden sensibel und humorvoll aufbereitet.
VideoWoche
Nach einem Suizidversuch muß der hochintelligente Patch Adams erkennen, daß die Ärzte der Nervenheilanstalt, in der er sich behandeln
läßt, ihren Beruf nicht gerade ernst nehmen. Deshalb beschließt er, trotz fortgeschrittenen Alters, selbst Medizin zu studieren. An der Uni nutzt der fleißige Student seine Freizeit, um die Klinik-Insassen mit seinen Clownereien bei Laune zu halten. Doch als Patch wegen 'exzessiven Frohsinns' von der Uni ausgeschlossen werden soll, gerät das unkonventionelle Weltbild des sympathischen Doktors ins Wanken... Nach drei Komödien-Blockbustern in Serie
('Ace Ventura', 'Der Dummschwätzer', 'Der verrückte Professor') gelingt Tom Shadyac das Kunststück, auch mit seiner vierten Regie-Arbeit an vorangegangene Erfolge nahtlos anzuknüpfen. Das liegt zum einen daran, daß hier heikle Themen wie Krankheit, Medizin und Ärzteschaft sensibel und trotzdem höchst humorvoll und unterhaltsam aufbereitet werden. Zum anderen erweist sich Oscar-Preisträger Robin Williams als Traumbesetzung für die Titelrolle. Das Hohelied auf die Menschlichkeit hat nicht zuletzt dank der Star-Power des Comedy-Königs rosige
Charts-Aussichten.
Blickpunkt:
'Hook', 'Mrs. Doubtfire - Das stachelige Kindermädchen', 'Jumanji', 'Good Will
Hunting' und jetzt 'Patch Adams' - alle Jahre wieder erweist sich Starkomiker Robin Williams pünktlich zur Weihnachtszeit als zuverlässiger
Blockbuster-Garant. In Tom Shadyacs rührseligem Comedy-Drama mimt er einen unkonventionellen Medizinstudenten, der unerschütterlich die Meinung vertritt, daß Lachen die beste Medizin sei. Damit wird Williams ausreichend Gelegenheit geboten, ohne Rücksicht auf Verluste emotional in die Vollen zu gehen: In der einen Minute gebärdet er sich ausufernd albern, um in der nächsten in schmalziger Sentimentalität zu schwelgen. Beim US-Publikum liegt er mit diesem Rezept genau richtig: Nach nur drei Wochen im Einsatz steuert der Film in den USA auf die magische Blockbuster-Einspielmarke von 100 Mio. Dollar
zu.
Regisseur Tom Shadyac und Drehbuchautor Steve Oedekerk, die bereits mit zündenden Lachbomben wie
'Ace Ventura - Ein tierischer Detektiv' und 'Der verrückte Professor' mächtig Erfolg hatten, begeben sich mit
'Patch Adams' auf bislang unerforschtes dramatisches Terrain. Wenig Wert auf Subtilität legend, manipulieren die beiden die Emotionen der Zuschauer
achterbahnfahrtmäßig, wobei der sirupsüße Score als akustische Gefühlsanleitung dient. Die realitätsverankerte Story basiert auf dem autobiographischen Buch von Hunter
'Patch' Adams, der in West Virginia das Gesundheitsinstitut - 'das erste spaßige Hospital der Welt' - führt. Der Film nimmt seinen Ausgang im Jahr 1969, nachdem Adams sich nach einem Selbstmordversuch selbst in eine Nervenheilanstalt eingecheckt hat. Von der gelangweilten Gleichgültigkeit seines Psychiaters entsetzt und der eigenen Fähigkeit, mit anderen Patienten auf humorvolle Weise zu interagieren, überrascht, beschließt er selbst die Medizinerlaufbahn einzuschlagen. Zwei Jahre später belegt Patch sein erstes Semester an der medizinischen Hochschule von Virginia und eckt dort mit seinem ungewöhnlichem Auftreten (und Alter) und unorthodoxen Auffassungen bei der Studentenschaft und dem Lehrkörper an. Die oberste Maxime des Will-Hunting-ähnlichen Genies ist es, Mitgefühl mit den Patienten zu zeigen und 'nicht nur die Krankheit, sondern auch die Person zu behandeln'. Entgegen strenger Vorschriften sucht er den Kontakt mit Patienten, die er mit markigen Methoden aufzuheitern weiß. Kahlgeschorene krebskranke Kinder werden mit Einlaufkolben-Nase und Bettschüssel-Pantoffeln amüsiert, ein todkranker Mieswurz mit Engelskostüm und Gesang aus der verbitterten Reserve gelockt und einer alten Dame mit einem Bad in einem Pool voller Nudeln ihr langgehegter Lebenswunsch erfüllt. Damit erregt Patch Unbill beim Dekan Walcott (Bob
Gunton) - dem Archetypen des unnachsichtigen 'Gotts in Weiß', der ihn daraufhin mehrfach (erfolglos) von der Uni verweisen möchte. Doch ein tragisches Ereignis setzt Patchs Idealismus zunächst einen schweren Dämpfer auf, dennoch läßt ein inspirierendes Happy-End samt magischem Moment und kruder Schlußpointe nicht lange auf sich warten. Immerhin befinden sich Shadyac und Oedekerk hier offensichtlich auf erprobtem Chris-Columbus-Terrain, mit dessen 'Seite an Seite' Robin Williams' menschelndes Melo nicht nur die berechenende Sentimentalität, sondern auch das kommerzielle Potential gemein hat.
ara.
Blickpunkt
Der ehemalige suizidgefährdete Nervenheilanstaltspatient Patch Adams beginnt sein Studium an der medizinischen Hochschule von Virginia. Entgegen strenger Vorschriften sucht er den Kontakt mit Patienten, die er mit markigen Methoden aufzuheitern versucht. Nebenbei umgarnt Patch seine hübsche Kommilitonin Carin. Doch ein tragisches Ereignis setzt Patchs Idealismus einen schweren Dämpfer auf. Rührseliges
Comedy-Drama, das auf dem autobiografischen Buch von Hunter 'Patch' Adams, der 'das erste spaßige Hospital der Welt' - führt, basiert. Starkomiker Robin Williams schwankt zwischen Witz und Sentimentalität . Ebenso legt Tom Shadyac ('Der verrückte Professor') bei seiner Inszenierug wenig Wert auf Subtilität. Der Score dient als akkustische Gefühlsanleitung.
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Dieser mit einer Verbeugung vor den Beatles restaurierte Zeichentrickfilm bietet dem Zuschauer die seltene Gelegenheit, einen Film zu sehen, der durch sein neues technisches Erscheinungsbild wesentlich verbessert und nicht nur um zusätzlich eingefügte Szenen ergänzt wurde. In der Erkenntnis, dass der mit Songs durchsetzte Soundtrack allein Yellow Submarine zu einem Videoseller machen würde, wurde der Film Bild für Bild großzügig aufpoliert und der originale Mono-Soundtrack durch einen peinlich genauen Stereo-Mix ersetzt, der die legendären Plattenversionen sogar verfeinert. Entstanden ist ein lebendiges Stück Zeitgeschichte der 60er Jahre und ein kleiner Meilenstein in der Geschichte des Zeichentrickfilms.
Die Musik repräsentiert den Schaffenshöhepunkt des Quartetts -- "Rubber Soul", "Revolver" und "Sgt. Pepper's Lonely Hearts Club Band". Die Geschichte, zusammengefügt von Produzent Al Brodax und einer Menge anderer Autoren, ist eine breite, federleichte Allegorie, die im idyllischen Pepperland spielt, in dem die sanften Einwohner von den bösen und Musik hassenden Blaumiesen und deren surrealem Arsenal von Gefolgsleuten bedroht werden und die Beatles dafür gewonnen werden können, die bösen Jungs zu vertreiben. Der Düsseldorfer Pop-Art Künstler Heinz Edelmann mischt biomorphe Kritzeleien, eine leuchtende Farbpalette und Beardsleyesque Porträts von Peter Max mit rotoskopischen Standbildern und Film. Edelmanns Zeichentrickcollagen verneigen sich ebenfalls vor Andy Warhol und Magritte in einer psychedelischen Form, die wunderbar zu den tollen Songs passt.
Ganz eingefleischte Beatles-Fans können immer noch darüber nörgeln, dass die gezeichneten Fab Four (im wahrsten Sinne des Wortes) flache Archetypen sind, aber das geht an der wunderbaren Musik und den lustigen Bildern vorbei. Sich über den Sinn der Geschichte Gedanken zu machen, ist zweitrangig gegenüber einem glückseligen Abtauchen in die Bilder und die Musik dieses Videos. --Sam Sutherland
-- Dieser Text bezieht sich auf eine vergriffene oder nicht verfügbare Ausgabe dieses Titels.
Kurzbeschreibung
"Es war einmal...oder auch zweimal...ein überirdisches Paradies namens Pepperland - ein Reich voller Glück und voller Musik. Doch die Idylle wurde von den schrecklichen Blues Meanies bedroht, die Pepperland kurzerhand den Krieg erklärten und eine Invasionsarmee schickten. Geführt wurden die Truppen von dem gefährlichen Fliegenden Handschuh, der alles zermalmte, was gut war. Auftritt John, Paul, George und Ringo als Retter in der Not !!"
DVD & Video Report
Zeichentrickfilm, in der die Beatles als Insassen eines gelben Unterseebootes die Mächte des Unmenschlichen und des Amusischen besiegen.© Entertainment Markt -- Dieser Text bezieht sich auf eine vergriffene oder nicht verfügbare Ausgabe dieses Titels.
VideoWoche
Die Blaumiesen zerstören das idyllische Pepperland und lassen es versteinern. Nur Kapitän Old Fred entkommt mit dem Yellow Submarine und trommelt in Liverpool die Freunde (in der Reihenfolge) Ringo, John, George und Paul zusammen. Auf der Reise erleben sie zahllose Abenteuer mit skurrilen und grotesken Gestalten wie dem Vakuumschlucker, nehmen den philosophischen Nowhere Man mit und befreien als Sergeant Pepper's Lonely Hearts Club Band mit Musik Pepperland vom Bann. Im Finale singen die echten Beatles 'All Together Now'. Das Pop-und Psychedelic-Märchen um das überirdische Paradies Pepperland als Reich voll Glück und Musik und seine wunderbare Rettung ist ein bahnbrechendes Meisterwerk der Animationskunst. Inspiriert von den Beatles, zeichnete das Team um George Duning und Heinz Edelmann ein einmaliges Farbenfeuerwerk voll absurd anarchischem Witz, blühendem Nonsens und stilistisch einflussreichen Einfällen. Zwölf Originalsongs sind zu hören. Die restaurierte Fassung (1999) enthält die für das Kino 1968 geschnittene Sequenz zu 'Hey Bulldog'.
Kurzbeschreibung
Es war einmal...oder auch zweimal...ein überirdisches Paradies namens Pepperland - ein Reich voller Glück und voller Musik. Doch die Idylle wurde von den schrecklichen Blues Meanies bedroht, die Pepperland kurzerhand den Krieg erklärten und eine Invasionsarmee schickten. Geführt wurden die Truppen von dem gefährlichen Fliegenden Handschuh, der alles zermalmte, was gut war.
Auftritt John, Paul, George und Ringo als Retter in der Not !!
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Alejandro Amenábars The Others verzichtet auf aufwändige Spezialeffekte zugunsten von Atmosphäre, Klang und Suggestion und bietet damit eine willkommene Rückkehr zu den Gruseltraditionen von Jack Claytons The Innocents und Robert Wises Bis das Blut gefriert.
Der Film spielt im Jahre 1945 auf einer nebelverhangenen Insel vor der Küste Großbritanniens und beginnt mit einem Schrei, als Grace (Nicole Kidman) aus einem unausgesprochenen Albtraum erwacht, der möglicherweise auf der überängstlichen Sorge um ihre kleinen Kinder Anne (Alakina Mann) und Nicholas (James Bentley) beruht. Die Kinder leiden unter einer Lichtallergie und leben schon immer in einem muffigen Herrenhaus hinter stets zugezogenen Vorhängen und geschlossenen Fensterläden. Zusammen mit der Tatsache, dass Graces Ehemann (Christopher Eccleston) vermutlich im Krieg gefallen ist, sorgt dieser ominöse Schauplatz für eine gespannte, angstvolle Erwartungsstimmung, die ihren Höhepunkt findet, als drei Fremde aufkreuzen, um sich auf Graces noch unbesetzte Stellen als Haushaltshilfen zu bewerben. Dieses geheimnisvolle Trio, angeführt von der Haushälterin Mrs. Mills (Fionulla Flanagan), ist mit der Geschichte des Hauses genauso eng verbunden wie Graces Familie -- wie auch die bisherigen Bewohner, die posthum in einem lange vergessenen Fotoalbum zu sehen sind.
Mit ihrer zu Recht hoch gelobten Darbietung, hält Kidman eine emotionale Intensität in Gang, die die übernatürlichen Strömungen des Films antreibt. Und auch wenn Amenábars Tempo absichtlich träge voranschreitet, entspricht es doch dem Gefühl der alles durchdringenden Angst, das schließlich zu einer Wendung führt, die die Reichweite der Geschichte bis ins Jenseits ausdehnt. Amenábar enthüllte eine ähnlich wirkungsvolle Wendung in seinem spanischen Thriller Open Your Eyes (von Cameron Crowe unter dem Titel Vanilla Sky neu verfilmt). Doch während jener Film recht kontrovers diskutiert wurde, ist The Others tadellos gelungen und sorgt für eine wohl verdiente Gänsehaut. --Jeff Shannon
-- Dieser Text bezieht sich auf eine vergriffene oder nicht verfügbare Ausgabe dieses Titels.
Video Jakob Kurzinhalt
Grace lebt am Ende des Zweiten Weltkriegs isoliert in einem Anwesen, wo sie ihre beiden Kinder allein aufzieht. Die sind mit einer fürchterlichen Krankheit geschlagen: Sie können niemals direktem Sonnenlicht ausgesetzt werden. Als drei neue Bedienstete bei Grace vorstellig werden, beginnt eine Reihe merkwürdiger Ereignisse, an deren Ende eine erschütternde Erkenntis steht.
DVD & Video Report
Sensationell stimmiger Gruselschocker über eine Mutter und ihre zwei Kinder, in deren Anwesen unheimliche Dinge vorgehen.
VideoWoche
Kanalinsel Jersey, 1945. Die überprotektive Witwe Grace bewohnt mit ihren Kindern Anne und Nicholas ein riesiges Herrenhaus. Doch von Insel-Idyll keine Spur. Wegen der extremen Sonnenallergie der Kinder wird jegliches Licht mittels dicker Vorhängen und Fensterläden ausgeschlossen. Als Grace von drei plötzlich vor der Tür stehenden Bediensteten Hilfe angeboten bekommt, nimmt sie diese gerne an. Doch das Trio benimmt sich zunehmend eigenartig. Schon bald wird klar, dass Haus und Bewohner ein schreckliches Geheimnis bergen... In ihrer bislang letzten Zusammenarbeit mit Ex-Mann und ausführendem Produzenten Tom Cruise fesselt Nicole Kidman mit Porzellanteint und Grace-Kelly-Frisur. Dabei verzichtet Regie-Shooting-Star Alejandro Aménabar ('Open Your Eyes') fast gänzlich auf optische Spielereien, sondern erzeugt Schauder vornehmlich durch Atmosphäre und Geräusche. Das beklemmende Set-Design und die vorzügliche Kameraarbeit tun ihr Übriges, um 'The Others' auch für Zuseher jenseits der Grusel-Fraktion interessant zu machen.
Blickpunkt: Film
In der selben Woche, in der die Scheidung von Tom Cruise und Nicole Kidman offiziell abgeschlossen war, kam ihr letztes gemeinsames Projekt, das im Jahr 1945 angesiedelte klaustrophobisch-übernatürliche Kammerspiel 'The Others' in die US-Kinos. Das von Cruise produzierte Psychodrama zeigt Kidman in der Rolle einer überprotektiven Mutter, die sich mit ihren beiden Kindern in einem gespenstischen Schloss abgeschottet hat. Die bedächtige Regie führte Alejandro Amenabar, dessen Thriller 'Abre los ojos' kürzlich mit Tom Cruise in der Hauptrolle unter dem Titel 'Vanilla Sky' neu verfilmt wurde. Die Publicity rund um die Trennung des ehemaligen Powerpaars verhalf Amenabars englischsprachigen Debüt zu einem beachtlichen Opening von 13.6 Mio. Dollar.
Amenabar, der zudem das Drehbuch verfasste, schreibt bei seiner Inszenierung düstere Atmosphäre und überzeugendes Schauspiel ganz groß. Ausgefallene Spezialeffekte sind in dieser Geisterhaus-Variante nicht von Interesse, stattdessen wird mit einfachsten Mitteln wie knarrenden Holzböden, klappernden Türen, unerklärlichem Fußgetrappel und mysteriösem Klavierspiel ein Maximum an Suspense erzeugt. Doch erst durch die hervorragenden Leistungen des talentierten Ensembles wird die stetig ansteigende, in einer verblüffenden Schlussoffenbarung mündende Spannung verankert. Kidmans charakteristisch unterkühlte Ausstrahlung kommt hier anders als bei 'Moulin Rouge' vorteilhaft zum Einsatz. Sie spielt den katholischen Kontrollfreak Grace, die mit ihren beiden Kindern Anne (Alakina Mann profiliert sich als eines der subtil furchteinflößendsten Gören der jüngeren Filmgeschichte) und Nicholas (James Bentley als Prototyp des verschreckten kleinen Bruders) während des Zweiten Weltkriegs in einem riesigen Schlossanwesen auf der britischen Insel Jersey lebt. Dort scheint ständiger Nebel zu herrschen und sie verbarrikadiert sich hinter dichten Vorhängen und Schlössern an jeder Tür, um so die tödliche Sonnenallergie ihrer Sprösslinge abzuwehren. Ihr Mann (Christopher Eccleston) ist im Krieg gefallen und die Dienstboten haben längst das Weite gesucht. Als die drei Hausangestellten Mrs. Mills (Fionnula Flanagan), Mr. Tuttle (Eric Sykes) und Lydia (Elaine Cassidy), die bei den vorhergehenden Besitzern im Dienst standen, ihre Hilfe anbieten, ist Grace zunächst erleichtert. Doch das skurrile Trio benimmt sich zunehmend seltsamer und es wird bald klar, dass nicht nur das Haus, sondern auch seine Bewohner ein schockierendes Geheimnis bergen.
Graces übersteigerte Religiösität und überzogene Nerven könnten eine Erklärung für den Spuk sein oder auch ein Poltergeist die Ursache für das Benehmen von Anne oder den Dienstboten sein. Kleine, konstant eingestreute Indizien, in der Art von M. Night Shyamalans Meisterwerk 'The Sixth Sense', liefern immer wieder neue Einsichten. Das beklemmend gruftartige Ambiente des Anwesens, in dessen Mauern sich das gespenstische Geschehen fast ausschließlich abspielt, wird vom in ausgewaschen trist- graugrünen Tönen gehaltenen Look noch zusätzlich hervorgehoben. Bleibt abzuwarten, ob sich neben der anspruchsvollen Programmhausklientel ein breiteres Publikum mit der gewissen Sperrigkeit des Materials, das oftmals einer Theaterinszenierung gleicht, anfreunden wird. ara.
Blickpunkt Film Kurzinfo
Isoliert lebt Grace am Ende des Zweiten Weltkriegs in einem viktorianischen Anwesen, wo sie ihre beiden Kinder alleine aufzieht. Die sind mit einer fürchterlichen Krankheit geschlagen: Sie können niemals direktem Sonnenlicht ausgesetzt werden. Als drei neue Bedienstete bei Grace vorstellig werden, beginnt eine Reihe merkwürdiger Ereignisse, an deren Ende eine erschütternde Erkenntnis steht. Meisterhaft kontrollierter Schocker mit sensationell stimmiger Atmosphäre, in dem Alejandro Amenábar alle Elemente des Gruselhausfilms aufgreift, ausreizt und genussvoll auf den Kopf stellt. Während der Regisseur die Spannungsschraube ohne den Einsatz billiger Schockeffekte genussvoll anzieht, brilliert Nicole Kidman als Ersatz-Grace-Kelly mit der besten Leistung ihrer Laufbahn.
Kurzbeschreibung
Jersey, Ende des Zweiten Weltkrieges: Isoliert von der Außenwelt lebt die allein erziehende Mutter Grace mit ihren zwei Kindern auf einem großzügig viktorianischen Anwesen. In dem weitläufigen Herrenhaus herrscht ewige Dunkelheit - wegen einer schweren Lichtallergie dürfen die Kinder keinem direkten Sonnenlicht ausgesetzt werden. Türen und Fenster sind ständig verschlossen. Als sich eines Tages drei neue Bedienstete vorstellen, ist Grace zunächst erleichtert. Doch eine Serie merkwürdiger Ereignisse weckt bei der verängstigten jungen Frau einen schrecklichen Verdacht: Ein dunkles Geheimnis scheint die neuen Angestellten mit dem Haus und seiner Geschichte zu verbinden...
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Und zum Anschauen der DVD's auch gleich noch eins der
geeigneten Geräte
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Philips
HTS 3500 Heimkino-System (DivX-zertifiziert) silber
Philips
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